Mein Hund ist krank! Oder – Bioresonanz kann auch was.

Hallo ihr Lieben, heute will ich euch mal einen Schwank aus meinem Leben erzählen. Als Hundehalterin und Mama von zwei Kindern und als Mensch, der manchmal auch an seine Grenzen stößt und für diesen Fall sinnvolle Lösungen sucht.

Die Homöopathie ist an sich ja schon ein dolles Ding: Ich habe in meiner Ausbildung insgesamt vier Jahre lang Tiermedizin und Tierhomöopathie bei animalmundi in Freising bei München gelernt. Drei Jahre davon vorwiegend die Theorie in Tiermedizin, Verhaltenskunde, klassischer Tierhomöopathie und Arzneimittellehre. Während des  vierten Ausbildungsjahres durfte ich meine theoretisch gewonnen Erkenntnisse praktisch bei verschiedenen praktizierenden Tierhomöopathen und auch bei zwei homöopathisch arbeitenden Tierärzten erproben. Mein ganzes inneres Bild der Medizin wurde in dieser Zeit umgekehrt, man kann fast sagen ins Gegenteil. (Wenn Du Dich schon mal eingehender mit der Homöopathie beschäftigt hast, dann weißt Du vielleicht wovon ich rede. Falls Du interessiert bist: Das Buch „Die Reise einer Krankheit“ ist sehr empfehlenswert um einen ersten Einblick in die homöopathische Denkweise zu bekommen.)

Nun startete ich 2008 in die Praxisarbeit voller Wissen, Tatendrang und mit dem Ziel soviele Tiere wie möglich ganzheitlich und allein nach den Regeln, die Hahnemann im in seinen Büchern festgehalten hat, zu behandeln. Man hat das Gefühl es ist alles möglich, man braucht keine andere Therapiemethode, denn mit dem passenden Mittel kann man jede Krankheit erfolgreich behandeln.

Das funktioniert tatsächlich auch sehr gut. Es gibt diese Fälle, die einfach super laufen. Man bekommt während des Erstgesprächs ein „Gefühl“ für das Problem und das Wesen des Tieres und das Tier zeigt eine gut repertorisierbare Symptomatik. Dann teilt man den Haltern, nach der Repertorisation zuhause, das passende Mittel und die auf den Fall gewählt Potenz mit, die Halter geben es dem Tier und WUMMS – das Tier ist plötzlich voll Energie, viel zutraulicher, mutiger, vielleicht auch frecher aber insgesamt einfach gesünder als vorher und auch die körperlichen Symptome bessern sich im Laufe einiger Wochen. Und nach zwei drei Gaben des Mittels in aufsteigender Potenz kann das Tier als gesund „entlassen“ werden.

Die meisten Heilungsverläufe starten weit weniger schnell und spektakulär (besonders bei lang bestehenden chronischen Erkrankungen), eine Besserung im Gemütsbereich ist sichtbar aber nicht ganz so plötzlich, die körperlichen Symptome bessern sich langsam, der Verlauf ist einigermaßen stabil, es gibt es immer mal wieder Höhen und Tiefen. Aber insgesamt stimmt die Richtung.

Doch leider gibt es auch immer wieder Fälle die rein homöopathisch einfach nicht so perfekt laufen. Manchmal hat man von Anfang an Probleme das passende Mittel zu finden, manchmal passt das erste Mittel super, doch das Symptombild verändert sich und plötzlich beißt man sich die Zähne am Fall aus.

Und dann steht man plötzlich selbst vor dem Problem: Unser eigener Hund (der natürlich schon oft erfolgreich homöopathisch behandelt wurde) „Lion“, ein 10-jähriger Landseer (siehe Foto) war am Mittwoch plötzlich – keine Ahnung woher – von einem schlimmen Durchfall betroffen. Und ich meine wirklich schlimm (ich musste ihm sogar das Fell an Po, Hinterbeinen und Rute großflächig abschneiden, da es sich einfach nicht mehr sauberwaschen ließ). Nachts mussten wir ihn mehrfach rauslassen und er machte dennoch in den Flur. Da er Mittwoch und Donnerstag aber ansonsten fit wirkte, wie gewohnt fraß und beim Spaziergang am Donnerstag sogar Rehe jagte (also, soweit das als Hundeopa noch möglich ist – sprich: man galloppiert 50 Meter hinterher und dreht dann gaaaanz unauffällig ab, weil ‚da plötzlich irgendwas extrem gut riecht‘), machte ich mir noch nicht so viele Sorgen, wenn ich ihn auch genau beobachtete. Was raus muss, muss halt raus und dann wirds wieder gut sein – dachte ich (als Tierhomöopathin vertraut man ja grundsätzlich erst mal auf starke Selbstheilungskräfte). So war es aber leider nicht.

Am nächsten Morgen, Freitag, lag morgens Erbrochenes im Flur, das Fell des Hundes bewies am Vormittag, dass auch der Durchfall nicht weg war und Herr Hund verweigerte sein Futter am Morgen, am Mittag und am Nachmittag wollte er nicht einmal mehr spazieren gehen… puh – Schweißausbruch. Natürlich habe ich den ganzen Tag versucht ein passendes homöopathisches Mittel zu finden. Jedoch wurde der Hund auch nach der Wahl des 3. Mittels immer nur noch unmotivierter (und zusehens dünner). Ich war am Abend echt am Ende mit meinem Latein und tatsächlich in diesem Moment bereit ihm alles zu geben, nur, damit er wieder auf die Beine kommt. Ja, ich hätte eine Kollegin anrufen können weil man beim eigenen Tier ja oft Scheuklappen auf hat. Dass ich an ebendiesem Nachmittag außerdem neben meinen Kindern (3 und 6 Jahre) zusätzlich auch noch unseren Pflegehund beschäftigen musste, war vermutlich auch nicht gerade förderlich für eine treffende Mittelwahl. Sei es drum, es war klar – wir müssen spätestens am nächsten Morgen, Samstag, zum Tierarzt.

Nun hatte ich, wie der Zufall es will, genau an diesem Freitag vormittags eine Einführung in Bioresonanz mit anschließem Leihgerät (mit großer Skepsis und rein interessehalber, weil ich in letzter Zeit so viel positives darüber gehört hatte). Nun also, warum sollte ich es nicht testen, wenn ich es schon mal da hatte UND einen kranken Hund? Schlimmer konnte es eigentlich nicht werden. Also gab ich die Frequenzen für „Vitalisierung“, „Gastritis akut“, „Brechdurchfall“, „Diarrhoe“ und „Verdauungssystem Physiologie gesamt“ ein, schob die Decke vorsichtig an den Hund und startete das Gerät.

Der war erstmal irritiert, als ich mit meiner verkabelten Decke ankam und ihn mit Argusaugen betrachtet wie er da so lag, die Vorderpfoten auf der Decke. Er stand dann ein paar Minuten später auf und ich dachte – ok, das wars jetzt – und legte sich komplett auf die Decke (zugegebenermaßen mit meiner Motivation – aber hätte der Dickkopf nicht gewollt, hätte ich auch einen Kopfstand auf dem Tisch machen können – dann hätt er sich halt woanders hingelegt. Ihr glaubt nicht, wie stur so ein Landseer sein kann!). Und da lag er nun, die komplette halbe Stunde, bewegungslos und offensichtlich tiefenentspannt. Bis das Gerät durch lautes Piepsen darauf aufmerksam machte, dass die „Harmonisierung“ nun beendet war.

Und dann?

Stand er auf und sah mich herausfordernd an… OK, dachte ich, und sagte ungläubig, halb zu mir selbst, halb zum Hund und halb zu meinem Mann, der sich das Spektakel vom Wohnzimmer aus anschaute: „Du willst jetzt aber nicht wirklich was fressen oder?“ Holte aber dennoch das Fleisch, welches er noch eine Stunde vorher, sowohl aus meiner als auch aus der Hand meines Mannes verweigert hatte, aus dem Kühlschrank und ging nach unten, bemüht, mir nicht allzuviel Hoffnung zu machen. Aber: er fraß. Ein Drittel der Fleischration fraß er mir aus der Hand. Dann legte er sich auf seine Schlafdecke und pennte. Er musste in dieser Nacht nicht noch einmal raus. Er hatte dann zwar am nächsten Tag noch Durchfall, aber auch wieder Appetit und ging begeistert mit mir spazieren.

Den restlichen Druchfall bekam ich aber mit vorsichtiger Anfütterung und tataaa dann auch mit dem in RUHE und sorgsam auf die Symptome ausgewählten homöopathischen Mittel in den Griff. Und Sonntags war er glücklicherweise wieder ganz der Alte.

Hund_gesund

Auch wenn ich zunächst überlegt hatte, mir selbst jetzt auch so ein Gerät anzuschaffen. Ich bleibe doch bei meiner Kernkompetenz, der klassischen Homöopathie. Denn diese habe ich 4 Jahre lang erlernt und seitdem meine Kenntnisse in meiner Praxis, während fachspezifischer Fortbildungen und in meinem privaten Umfeld seit 2008 vertieft und verfestigt. Darin bin ich Fachfrau. Wenn ich Blockaden erkenne, die der homöopathischen Behandlung im Wege stehen, dann kommuniziere ich das, berate mich mit Kolleginnen oder, wenn gar nichts mehr geht, empfehle ich dir einen anderen Fachmann (beispielsweise einen Tierphysiotherapeuten, einen Tierarzt, einen Tierverhaltenstherapeuten) in einem Bereich, der euch gezielt weiterhelfen kann. Oft bringt das den Fall dann wieder auf den Weg und dann klappt es auch wieder mit der homöopathischen Behandlung.

Dein Tier ist trotz allen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Bemühungen immer wieder angeschlagen (körperlich oder psychisch)? Du bist verzweifelt, hast schon alles Mögliche erfolglos ausprobiert und weißt einfach nicht mehr weiter? Finde jetzt heraus, ob wir gemeinsam deinem Tier helfen können.  Vereinbare einen kostenlosen und unverbindlichen Telefontermin mit mir. Ich freue mich, Dich und Deinen tierischen Gefährten  kennenzulernen!

Deine Yvonne

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